Seit etwa einem Monat bin ich wieder zurück in Deutschland und konnte meine Erlebnisse und Eindrücke inzwischen besser reflektieren. Die Zeit vor Ort war wirklich großartig, und ich habe alle sehr ins Herz geschlossen!
Ich hatte das Gefühl, dass die Kids alle sehr happy sind, wenn neue Leute/Volunteers kommen, was mir meinen Start natürlich erleichtert hat. Es ist wirklich sehr bemerkenswert, wie fröhlich alle den ganzen Tag über sind, das kennt man so aus Deutschland gar nicht.
Gemeinsam haben wir viele schöne Momente erlebt: Wir sind zum Beispiel zusammen an den Strand gefahren, haben unzählige Male Fußball gespielt und viel gelacht. Natürlich musste manchmal auch etwas durchgegriffen werden, wenn die Kinder zu laut oder frech waren – gerade bei weniger spannenden Aufgaben wie Hausaufgaben machen oder Geschirr spülen. Das gehört aber einfach dazu.
Grundsätzlich geht es allen ja wirklich wesentlich besser als den Kids außerhalb des Village‘s, was ich wirklich sehr bemerkenswert finde. Gerade, dass fast alle auf exzellente Schulen gehen können und in vielerlei Hinsicht eine sorgenfreie Kindheit erleben, macht mich glücklich.
Meistens bin ich nach dem Frühstück mit Uncle Festus zum Hostel gegangen und habe dort während meines gesamten Aufenthalts gearbeitet. Das Hostel wurde sowohl innen als auch außen gestrichen, Zäune wurden geschliffen und ebenfalls neu gestrichen und Ziegel für ein weiteres geplantes Haus hergestellt.
Natürlich haben wir zwischendurch auch kleine Pausen gemacht, in denen ich Zeit mit den Kindern verbringen konnte. Unter der Woche war es meist ruhig, sodass ich ungestört arbeiten konnte.
Charlotte, auch als Volunteer vor Ort, und ich haben außerdem versucht, möglichst viele Aktivitäten mit den Kindern zu unternehmen – zum Beispiel haben wir mehrfach Cookies gebacken oder Ausflüge zum Strand gemacht, worüber sich alle sehr gefreut haben. Gemeinsame Tanzabende waren ebenso oft Teil des Tagesprogramms. Nach den Hausaufgaben wurde dann Fußball, Basketball gespielt oder geschaukelt – die freie Zeit musste erst verdient werden!
Insgesamt finde ich es wirklich bewundernswert, was für ein tolles Projekt UPENDO ist, und bin mir sicher, dass ich in Zukunft wiederkommen werde.