Es gibt viel zu tun! Ein Update aus dem Dorf

Corona ist und bleibt auch in Kenia weiter ein Thema und so ist es manchmal schwer, aus der Ferne ein wirklichkeitsnahes Bild auf die dortige Situation zu bekommen. Wir stehen aber in täglichem Austausch mit Purity und Jane, die das Interimsmanagement bzw. die Buchhaltung und das Controlling vor Ort übernommen haben und uns täglich berichten. Alle Kinder und Erwachsenen im Waisendorf sind zum Glück wohl auf.

Unser Dorf bleibt weiter im Lockdown. Nur zum Einkaufen und für die dringendsten Reparaturen öffnen wir unsere Tore. Die Kinder erledigen hier ihre Hausaufgaben, da die Schulen noch immer nicht geöffnet sind, tanzen und spielen viel an der frischen Luft.

Neue Herausforderungen – es gibt viel zu tun!

Langsam merkt man unserem Dorf an, dass wir nunmehr schon seit 13 Jahren existieren. Viele Reparaturen stehen an: Termiten haben eine Vielzahl der Kabel im Boden zerfressen, so dass wir derzeit die Elektrik komplett erneuern müssen. Aber auch andere Reparaturen sind gerade dringend notwendig. Neben Malerarbeiten müssen beispielsweise Moskitonetze erneuert werden oder die Ofenrohre für die Küche.

Aber auch einige unserer Kinder stehen vor ganz neuen Herausforderungen, die nichts mit dem Virus zu tun haben: Sie werden langsam erwachsen. Und das heißt: Ausbildung, Studium, alleine Wohnen. Wir werden von diesen neuen Wegen berichten.

Über den Autor