September 2011
Die Firma Dr. Fretter BPMS GmbH hat dem Waisendorf einen weißen Toyota Vitz für Kleintransporte und ärztliche Angelegenheiten gespendet. Trotzdem wird noch ein größeres Transportauto benötigt.
Juli 2011: Neues vom Baby Life Rescue Center
Der aktuelle Newsletter des Baby Life Rescue Centers unserer Freunde Selpher und Peter Mutua auf Englisch.
Mai 2011: Wir haben eine Kuh!
Sie kommt von der Nordküste, erfreut sich bester Gesundheit und wird uns hoffentlich viel Milch geben. Außerdem ist sie schwanger und wird wohl bald gebären.
Unser Dank gilt Herrn Andrea Vit für die großzügige Finanzierung des Tieres.
Update: Das Kalb ist da!
März 2011: Aufruf: UPENDO-Kinder brauchen englische Lektüre!/Aktuelles Kinderposter da!
Wir wollen im neu geschaffenen Computerraum eine kleine Bibliothek einrichten und freuen uns über englische Kinder-, Jugend- und Sachliteratur! Buch- oder Geldspenden (bitte im Verwendungszweck vermerken) können an die deutsche Vereinsadresse bzw. auf das Vereinskonto gesendet werden.
Die künftigen Leseratten könnt Ihr/können Sie auf dem aktualisierten UPENDO-Kinderposter sehen. Fast alle Fotos sind dieses Jahr entstanden.
Februar 2011: Newsletter
Der neue kenianische Newsletter ist da! Hier gibt es das Original und hier die deutsche Übersetzung.
Januar 2011: Solare Warmwasseranlage/Waschmaschine/Computer
Die solare Warmwasseranlage ist installiert und in Betrieb! Unser herzlicher Dank gilt dem Ehepaar Habeck als Großspender, aber natürlich auch allen anderen Unterstützern!
Außerdem konnten wir mit Hilfe von Frau Bartsch und anderen freundlichen Helfern eine dringend benötigte zweite Waschmaschine und 4 PC’s für den ebenfalls fertiggestellten Computerraum anschaffen.
Dezember 2010
28. Oktober 2010
Peter Mutua hat den ersten englischen Newsletter herausgegeben, in dem er zunächst das Waisendorf und die Arbeit im UPENDO vorstellt. In Zukunft soll dieser Newsletter regelmäßig erscheinen und Mitgliedern, Unterstützern und Interessenten Neuigkeiten aus erster Hand direkt aus Kenia bieten.
Ein Auszug:
“The Miji Kenda means nine tribes that live on the costal strip of Kenya; Digo is one of the tribes found on the South Coast of Mombasa. Their land stretches all the way to Tanga in Tanzania. It’s here on this beautiful landscape right in the Digo land where Upendo Children’s Village has found its lovely home, with the new political mapping we are in Kwale County. Upendo is a Swahili word which means Love; it was founded in the year 2007….”
Der vollständige Newsletter als pdf-Datei zum Download auf Englisch
Der vollständige Newsletter als pdf-Datei zum Download auf Deutsch
Oktober 2010
Keine Neuigkeit, dafür viel Frohsinn: Die Dorfbewohner vor dem Haupthaus
(Fotografiert und eingesandt von Manfred Hermanns, vielen Dank!)
11. August 2010: Finanzierung der solaren Warmwasseranlage steht!
Die nötigen Spenden für den Kauf und die Installation der solaren Warmwasseranlage sind auf dem Vereinskonto eingegangen.
Ein toller Erfolg! Nun können die nächsten Schritte eingeleitet werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden…
August 2010: Kenia wählt neue Verfassung
Das kenianische Volk hat mit knapp 70 % der abgegebenen Wählerstimmen eine neue Verfassung gewählt. Die Abstimmung ist, bis auf wenig Ausnahmen, friedlich verlaufen.
Interessante Artikel zu diesem Thema und andere Neuigkeiten aus ostafrikanischer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft finden Sie zum Beispiel auf den Seiten der Onlineauftritte von
Daily Nation und The East African.
Juni 2010: Aufruf zur zweckgebunden Spende für eine solare Warmwasseranlage
April 2010: Hühnerstall im Bau
Zwischen Wasserturm und dem Haus für die Jungs wird zur Zeit ein kleiner Hühnerstall gebaut. Wir versprechen uns davon den Eigenbedarf zu decken und darüber hinaus vielleicht sogar noch Einnahmen für das Waisendorf zu schaffen. Die Bauarbeiten gehen sehr gut voran und werden diesen Monat noch beendet sein.
Januar 2010: Der Bildungsfonds zur Finanzierung der Schul- und Kindergartenplätze
Zurzeit besuchen alle Kinder die alt genug sind eine öffentliche oder eine private Schule oder einen privaten Kindergarten. Wir wollen, dass das so bleibt und auch langfristig bezahlt werden kann.
Mit dem UPENDO Bildungsfonds können Helfer mit einem Beitrag von 30 € im Monat, dafür sorgen, dass auch weiterhin alle Kinder Zugang zur Bildung haben. Bisher wird der Anteil am Schulbudget, der nicht durch Schulpaten getragen wird, durch allgemeine Mittel finanziert, die natürlich auch woanders gebraucht werden. Nähere Informationen finden Sie hier unter “So helfen auch Sie”.
Februar 2009: Auszeichnung für schnelle Hilfe
Im Oktober 2008 erklärte sich das Upendo – Waisendorf sofort bereit, die beiden Geschwister Khadija und Leyla aufzunehmen, die von der Polizei gefunden wurden. Die beiden Mädchen wurden medizinisch versorgt und mit viel Liebe und Zuwendung gepflegt. Sie fanden im Upendo ein neues Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen und entwickelten sich zu fröhlichen Kindern.
Dafür wurde UPENDO von der Polizei in Diani / Ukunda mit einer Urkunde ausgezeichnet


Februar 2009: Michele Obama
Seit Anfang Februar haben wir einen Neuankömmling. Das neugeborene Mädchen wurde im Busch gefunden und bei der Polizei abgegeben, die ihr auch den Namen gab. Sie ist jetzt drei Monate alt und entwickelt sich dank guter Fürsorge von Mama Beria prächtig.

März 2009: Sandkiste / Feuerlöschanlage
Schon lange war für unsere Kinder eine große Sandkiste geplant. Aus der „Kiste“ ist ein wunderschön gemauerter Kreis geworden, der, mit Strandsand gefüllt zum Spielen einlädt. Der Kreis ist ein neuer Lebensmittelpunkt für Kreisspiele, kleine Versammlungen, Sport, abendliches Singen und Trommeln geworden, der von den Kindern gerne genutzt wird.


Von Besuchern wurden einige kenianische Trommeln und Rasseln gespendet. Die Freude am Spielen und Singen ist nicht zu übersehen.
Seit einiger Zeit ist auch das Wasserbecken für die Feuerlöschanlage fertiggestellt. Kreisrund, aus Stein gemauert, mit einer soliden Holzarbeit zur Befestigung der Überdachung. Die Pumpe, der Motor und das Notstromagregat sind ebenfalls installiert und erprobt worden.
April 2009: Baby Mercy
Leider haben wir auch eine traurige Nachricht. Unsere kleine Baby Mercy ist am ersten April, nach kurzer Krankheit, plötzlich verstorben. Mercy gehörte zu den Kindern, die Anfang 2008 aus dem „Nest“ einem Kinderheim in Nairobi, kamen. Dort wurde Mercy als Säugling mit einem Hydrocephalus abgegeben. Eine Drainage / shunt ermöglichte ihr eine recht gute Entwicklung. Im Upendo lernte sie laufen, sprechen und entwickelte sich zu einem süßen Persönchen mit starkem Lebenswillen.
Am 1. April starb sie in ihrem Bettchen an einer Gehirnhautentzündung und wurde am Sonnabend, dem 4. April mit einer ergreifenden Zeremonie nach kenianischem Brauch unter einem großen Baum auf dem Grundstück des Waisenheimes beigesetzt.

Aktionen
Die erste Aktion mit den Kindern war das Aufräumen des Spielplatzes. Nun liegen keine Steine mehr herum und alle können unbeschwert Fußball spielen. Neue Fußballtore wurden auch gespendet – asante sana!
Unser Dank gilt ebenfalls allen Besuchern, die Kleiderspenden mitgebracht haben.
Es ist ein Store eingerichtet worden, wo die Kleidung einsortiert, aufgelistet und für den Gebrauch ausgeteilt wird. Die Regenzeit naht ! Zeit für alle Bauern und Gärtner, ihr Feld zu bestellen. Auch in unserem Upendo – Kinderdorf wurde ein Garten angelegt. Mit neuen Jembes / Hacken ausgerüstet, halfen die Kinder dem Gärtner, ein großes Feld vorzubereiten, zu bepflanzen und Saat auszusäen. Nun sind alle Kinder ganz gespannt, was so alles aus der Erde sprießen wird und später geerntet werden kann. So lernen die Kinder spielerisch, wie man einen Acker bestellt, pflegt und erntet.

Khadija und Leyla
Eine aufmerksame Streetworkerin machte im Oktober 2008 die Polizei auf zwei Kinder aufmerksam, die offensichtlich in einem furchtbaren Zustand waren. Dorah wurde informiert und wir holten zwei völlig verhungerte und verwahrloste Mädchen aus einem Haus mitten in Ukunda.
Fassungslos standen wir in einer Hütte, in der sonst nur gesunde, fröhliche Kinder und Frauen herumliefen.
Da dringend medizinische Versorgung nötig war, brachten wir die beiden Schwestern direkt ins Ukunda Medical Centre.
So etwas dürfte es in Kenia eigentlich gar nicht geben entsetzt waren sich da alle einig!
Offensichtlich handelte es sich um einen Fall von grober Vernachlässigung einer wohl völlig überforderten Großmutter.
Khadija ( 8 ), die ältere der beiden war schon bald außer Lebensgefahr und fing an, alleine zu essen und zu laufen, während Leyla (4) im Krankenhaus eine Woche lang um ihr Leben kämpfte.
Khadija wurde nach einer Woche ins Upendo geholt und lebt sich langsam ein. Sie läuft herum, spielt mit den anderen Kindern und geht auch schon in den Kindergarten. Nur beim Essen versteht sie keinen Spaß ! Das möchte sie am liebsten ganz alleine, ganz oft und ganz viel ! Das wundert niemanden sie hat doch so viel aufzuholen!

Unsere Khadija seit einer Woche im UPENDO. Leyla kam nach einer weiteren Woche ins Upendo. Da ihr Zustand weiterhin nicht so stabil war, haben wir eine Krankenschwester eingestellt, die Tag und Nacht mit den Mädchen zusammen ist und sie liebevoll betreut. Danke, Irene!
Leyla braucht Irenes Nähe noch sehr. Ganz langsam fängt sie an zu gehen, zu sprechen und ein wenig zu lächeln.
So erschrocken wir bei dem ersten Anblick der Mädchen waren, so dankbar und froh sind wir jetzt, sie bei uns zu haben und zu sehen, wie sie ins Leben zurückkehren!
Dank an alle Helfer und die spontane finanzielle Unterstützung !



