Neues im UPENDO



11. August 2010: Finanzierung der solaren Warmwasseranlage steht!


Die nötigen Spenden für den Kauf und die Installation der solaren Warmwasseranlage sind auf dem Vereinskonto eingegangen.

Ein toller Erfolg! Nun können die nächsten Schritte eingeleitet werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden…

 

August 2010: Kenia wählt neue Verfassung


Das kenianische Volk hat mit knapp 70 % der abgegebenen Wählerstimmen eine neue Verfassung gewählt. Die Abstimmung ist, bis auf wenig Ausnahmen, friedlich verlaufen.


Interessante Artikel zu diesem Thema und andere Neuigkeiten aus ostafrikanischer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft finden Sie zum Beispiel auf den Seiten der Onlineauftritte von


Daily Nation und The East African.



Juni 2010: Aufruf zur zweckgebunden Spende für eine solare Warmwasseranlage



April 2010: Hühnerstall im Bau


Zwischen Wasserturm und dem Haus für die Jungs wird zur Zeit ein kleiner Hühnerstall gebaut. Wir versprechen uns davon den Eigenbedarf zu decken und darüber hinaus vielleicht sogar noch Einnahmen für das Waisendorf zu schaffen. Die Bauarbeiten gehen sehr gut voran und werden diesen Monat noch beendet sein.


Januar 2010: Der Bildungsfonds zur Finanzierung der Schul- und Kindergartenplätze


Zurzeit besuchen alle Kinder die alt genug sind eine öffentliche oder eine private Schule oder einen privaten Kindergarten. Wir wollen, dass das so bleibt und auch langfristig bezahlt werden kann.

Mit dem UPENDO Bildungsfonds können Helfer mit einem Beitrag von 30 € im Monat, dafür sorgen, dass auch weiterhin alle Kinder Zugang zur Bildung haben. Bisher wird der Anteil am Schulbudget, der nicht durch Schulpaten getragen wird, durch allgemeine Mittel finanziert, die natürlich auch woanders gebraucht werden. Nähere Informationen finden Sie hier unter “So helfen auch Sie”.


Februar 2009: Auszeichnung für schnelle Hilfe
Im Oktober 2008 erklärte sich das Upendo – Waisendorf sofort bereit, die beiden Geschwister Khadija und Leyla aufzunehmen, die von der Polizei gefunden wurden. Die beiden Mädchen wurden medizinisch versorgt und mit viel Liebe und Zuwendung gepflegt. Sie fanden im Upendo ein neues Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen und entwickelten sich zu fröhlichen Kindern.
Dafür wurde UPENDO von der Polizei in Diani / Ukunda mit einer Urkunde ausgezeichnet



Februar 2009: Michele Obama
Seit Anfang Februar haben wir einen Neuankömmling. Das neugeborene Mädchen wurde im Busch gefunden und bei der Polizei abgegeben, die ihr auch den Namen gab. Sie ist jetzt drei Monate alt und entwickelt sich dank guter Fürsorge von Mama Beria prächtig.



März 2009: Sandkiste / Feuerlöschanlage
Schon lange war für unsere Kinder eine große Sandkiste geplant. Aus der „Kiste“ ist ein wunderschön gemauerter Kreis geworden, der, mit Strandsand gefüllt zum Spielen einlädt. Der Kreis ist ein neuer Lebensmittelpunkt für Kreisspiele, kleine Versammlungen, Sport, abendliches Singen und Trommeln geworden, der von den Kindern gerne genutzt wird.



Von Besuchern wurden einige kenianische Trommeln und Rasseln gespendet. Die Freude am Spielen und Singen ist nicht zu übersehen.
Seit einiger Zeit ist auch das Wasserbecken für die Feuerlöschanlage fertiggestellt. Kreisrund, aus Stein gemauert, mit einer soliden Holzarbeit zur Befestigung der Überdachung. Die Pumpe, der Motor und das Notstromagregat sind ebenfalls installiert und erprobt worden.


April 2009: Baby Mercy
Leider haben wir auch eine traurige Nachricht. Unsere kleine Baby Mercy ist am ersten April, nach kurzer Krankheit, plötzlich verstorben. Mercy gehörte zu den Kindern, die Anfang 2008 aus dem „Nest“ einem Kinderheim in Nairobi, kamen. Dort wurde Mercy als Säugling mit einem Hydrocephalus abgegeben. Eine Drainage / shunt ermöglichte ihr eine recht gute Entwicklung. Im Upendo lernte sie laufen, sprechen und entwickelte sich zu einem süßen Persönchen mit starkem Lebenswillen.
Am 1. April starb sie in ihrem Bettchen an einer Gehirnhautentzündung und wurde am Sonnabend, dem 4. April mit einer ergreifenden Zeremonie nach kenianischem Brauch unter einem großen Baum auf dem Grundstück des Waisenheimes beigesetzt.




Aktionen

Die erste Aktion mit den Kindern war das Aufräumen des Spielplatzes. Nun liegen keine Steine mehr herum und alle können unbeschwert Fußball spielen. Neue Fußballtore wurden auch gespendet – asante sana!
Unser Dank gilt ebenfalls allen Besuchern, die Kleiderspenden mitgebracht haben.
Es ist ein Store eingerichtet worden, wo die Kleidung einsortiert, aufgelistet und für den Gebrauch ausgeteilt wird. Die Regenzeit naht ! Zeit für alle Bauern und Gärtner, ihr Feld zu bestellen. Auch in unserem Upendo – Kinderdorf wurde ein Garten angelegt. Mit neuen Jembes / Hacken ausgerüstet, halfen die Kinder dem Gärtner, ein großes Feld vorzubereiten, zu bepflanzen und Saat auszusäen. Nun sind alle Kinder ganz gespannt, was so alles aus der Erde sprießen wird und später geerntet werden kann. So lernen die Kinder spielerisch, wie man einen Acker bestellt, pflegt und erntet.




Khadija und Leyla
Eine aufmerksame Streetworkerin machte im Oktober 2008 die Polizei auf zwei Kinder aufmerksam, die offensichtlich in einem furchtbaren Zustand waren. Dorah wurde informiert und wir holten zwei völlig verhungerte und verwahrloste Mädchen aus einem Haus mitten in Ukunda.
Fassungslos standen wir in einer Hütte, in der sonst nur gesunde, fröhliche Kinder und Frauen herumliefen.
Da dringend medizinische Versorgung nötig war, brachten wir die beiden Schwestern direkt ins Ukunda Medical Centre.
So etwas dürfte es in Kenia eigentlich gar nicht geben entsetzt waren sich da alle einig!
Offensichtlich handelte es sich um einen Fall von grober Vernachlässigung einer wohl völlig überforderten Großmutter.
Khadija ( 8 ), die ältere der beiden war schon bald außer Lebensgefahr und fing an, alleine zu essen und zu laufen, während Leyla (4) im Krankenhaus eine Woche lang um ihr Leben kämpfte.
Khadija wurde nach einer Woche ins Upendo geholt und lebt sich langsam ein. Sie läuft herum, spielt mit den anderen Kindern und geht auch schon in den Kindergarten. Nur beim Essen versteht sie keinen Spaß ! Das möchte sie am liebsten ganz alleine, ganz oft und ganz viel ! Das wundert niemanden sie hat doch so viel aufzuholen!



Unsere Khadija seit einer Woche im UPENDO. Leyla kam nach einer weiteren Woche ins Upendo. Da ihr Zustand weiterhin nicht so stabil war, haben wir eine Krankenschwester eingestellt, die Tag und Nacht mit den Mädchen zusammen ist und sie liebevoll betreut. Danke, Irene!
Leyla braucht Irenes Nähe noch sehr. Ganz langsam fängt sie an zu gehen, zu sprechen und ein wenig zu lächeln.
So erschrocken wir bei dem ersten Anblick der Mädchen waren, so dankbar und froh sind wir jetzt, sie bei uns zu haben und zu sehen, wie sie ins Leben zurückkehren!
Dank an alle Helfer und die spontane finanzielle Unterstützung !